Spargel ein wertvolles Gemüse

Spargel ist im Vergleich zu Kartoffeln, Salat oder Möhren ein teures Gemüse. Das kommt dadurch zustande, da im Spargelanbau besonders viel Handarbeit notwendig ist. Der Spargel wird per Hand geerntet, dann wird er in die Produktionshalle verbracht. Per Hand gesäubert und sortiert. Beim Sortieren helfen hochmoderne Sortiermaschinen. Sie haben eine Kamera, die die Stangen vorsortiert, bevor die Mitarbeiterinnen die Stangen in ihre Kisten legen. Vielleicht haben Sie auch schon geschälten Spargel gekauft – hier können Maschinen eingesetzt werden, aber nur bei den geraden Stangen der Handelsklasse eins, denn ein leicht gebogener Spargel bricht in den Maschinen ab.

Der Weg des Spargels – Station 5

Die Ernte endet traditionell am 24. Juni, damit die Pflanze noch ausreichend Zeit hat, Kraft für die nächste Saison zu sammeln. Die Folien werden von den Feldern geräumt und die Stangen wachsen zu 1,5 Meter hohen Trieben heran. Im späten Herbst, wenn das Spargelkraut vollständig abgestorben ist, wird es abgehäckselt und als Dünger in den Boden eingearbeitet. Jetzt bleibt der Spargel bis zum nächsten Frühjahr in Winterruhe. Auf dem Bild ist ein Spargelfeld als Drohnenaufnahme ungefähr Anfang August letzten Jahres zu sehen.

Der Weg des Spargels – Station 4

Nun muss alles möglichst schnell gehen. Um die Frische und Qualität optimal zu erhalten, muss der Spargel möglichst schnell gekühlt und aufbereitet werden. Transportfahrzeuge bringen den Spargel in Kisten auf unseren Verarbeitungshof. In der modernen Verarbeitungshalle werden die Stangen gewaschen, auf die richtige Länge geschnitten und schließlich in viele Klassen sortiert. Unterschiedliche Kistenfarben kennzeichnen die Klassen.